Familie

Ein sanftes Gelb kombiniert mit Mandarin neben Amazonasgrün?

Was sich anhört, wie eine Diskussion zwischen Modedesignern, ist das Erstellen eines Farbkonzeptes durch den Innenarchitekten Martin Riker (‚Archikult‘, Mainz). Er hat sich sehr genau darüber informiert, was in den Räumen von ZePI geschieht und erfahren, dass jeder Raum eine andere Funktion hat. Dieser Funktion entsprechend, hat er die Gestaltung mit Materialien, Mobiliar, Bodenbelägen bis hin zum Sonnenschutz geplant.

„Hier ist nichts so wie anderswo, wo man Erfolg haben muss, wo man etwas erreichen muss. Hier erlebt man etwas.“ (Arno Stern, geb. 1924, Pädagoge und Forscher)

Mehr als zwei Stunden lang hat die Psychologin Daniela Lentner (Pflege-)Kindern bei ZePI in ihrem Projekt einen ‚Malort‘ nach Arno Stern angeboten. Nichts was hier entsteht, wird bewertet. Der Ausdruck des Kindes mittels Farbe, also das Bild, das nicht gedeutet oder bewertet wird, kann das Kind zu seinem wahren Inneren zurückkehren lassen. Denn diese ‚natürliche Spur‘, so Arno Stern, der das Kind folgt, fördert seine Fähigkeiten, die zur Entfaltung und Stärkung seiner Persönlichkeit führen.

Wie geht es Eltern, die ihr Kind abgeben mussten?

Als Bereitschaftspflegemutter oder -vater ist man mit widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert. Wenn ein Bereitschaftspflegekind innerhalb weniger Stunden gebracht wird, ist es das erste Ziel, das Kind zu beruhigen, zu versorgen und seine Signale zu verstehen.

Aber spätestens wenn Umgangskontakte zwischen Eltern und Kind anstehen, tauchen bei Pflegeeltern immer wieder die gleichen Fragen und Gefühle auf.

"Wie werden mir die Eltern begegnen?",

"Was haben die Kinder mit diesen Eltern wohl erlebt? ",

Bunt wie das Leben – Pflegefamilien von ZePI feiern Sommerfest

Wie alle Familien haben Pflegefamilien das ganze Jahr über einiges zu tun, manchmal aber vielleicht auch ein bisschen mehr. Grund genug, sich beim Sommerfest über Sonne und gute Laune zu freuen.

24 Familien waren mit ihren Kindern zum Grillen am Kommunikationszentrum in Argenthal eingeladen. Wer kam, brachte einen Salat mit und genoss die Zeit, ungezwungen mit anderen Pflegeeltern ins Gespräch zu kommen: „Wie läuft das eigentlich bei euch …?“

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